
Das gemeinsame Chorgebet und die Eucharistiefeier bilden den Mittelpunkt des monastischen Lebens, gemäß der Regel des heiligen Benedikt: "Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!"
Durch sein Leben in Einheit von Gebet und Arbeit wird der Mönch zu einem Zeichen jener neuen Wirklichkeit, die schon jetzt in uns begonnen hat.
Hauptaufgabe des Mönches ist es, Gott zu suchen. Dafür stellt das klösterliche Leben den Rahmen dar, bestehend aus dem feierlichen Gotteslob, der Möglichkeit des privaten Gebetes, der persönlichen Formung durch das Leben in der Gemeinschaft, dem Mittragen der verschiedenen Aufgaben des Klosters, der Vertiefung in die Heilige Schrift und christliche Literatur, sowie die Bereitschaft zu Opfer, Einfachheit und Gehorsam.
06.00 Uhr | -- | Vigilien |
anschließend | -- | Betrachtung und Laudes |
07.00 Uhr | -- | Engel des Herrn |
anschließend | -- | Terz und Kapitel |
07.15 Uhr | -- | Konventmesse (werktags, außer Mittwoch) |
anschließend | -- | Frühstück |
vormittags | -- | Arbeit in Kloster, Pfarrei, Wallfahrt, ..... |
12.00 Uhr | -- | Engel des Herrn |
anschließend | -- | Sext und Non |
anschließend | -- | Mittagessen |
nachmittags | -- | Arbeit in Kloster, Pfarrei, Wallfahrt, ..... |
18.00 Uhr | -- | Vesper |
18.30 Uhr | -- | Gemeindemesse |
19.15 Uhr | -- | Rosenkranzgebet (mit Beichtgelegenheit) (nur montags) |
19.15 Uhr | -- | Abendessen |
20.00 Uhr | -- | Komplet mit Salve Regina (sonntags um ca. 19.30 Uhr nach der Abendmesse) |
anschließend | -- | Rosenkranzgebet (außer montags), Engel des Herrn und Gewissenserforschung |

