Anfang Mai war es wieder einmal Zeit für P. Lukas, Fr. Florian Winkelhofer auf der Klosterweide zu besuchen. Fr. Florian ist ja gelernter Landwirt und den Umgang mit Tieren gewohnt. Sobald die Schafe Fr. Florian "wittern", geht das Gebklöke so richtig los. Alles eine Frage der Erziehung, oder?
Was die Schafe also mit "Kindererziehung" zu tun haben, erfahren Sie hier!
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Am Pfingstmontag veranstaltete die Klostergemeinschaft das traditionelle Klosterfest. Nach einem verregneten Jahr, wurden wir heuer mit viel Sonnenschein gesegnet. Vielleicht hatte das auch zu tun mit unserem "ungewöhnlichen Gast", der heiligen Thérèse von Lisieux, die in ihrem Reliquienschrein das Kloster Stiepel besuchte. Um 11.30 Uhr hielt unser Bischof Dr. Felix Genn ein Pontifikalamt am Freialtar und predigte engagiert über "die Sammlung der Christen" in einer Welt, die zunehmend mit der christlichen Botschaft nichts mehr anfangen kann: "Aus der Sammlung auf Sendung gehen und Zeugnis geben vom Glauben; gerade in der schwierigen Zeit des strukturellen Umbruchs und Neuanfangs in den Gemeinden des Ruhrbistums.
Viele Menschen waren der Einladung zum Klosterfest gefolgt und feierten bei Erbsensuppe, Würstchen, Bier und Wein auf dem Wallfahrtsplatz. Um 15.00 Uhr wurde in der Kirche eine Andacht mit dem Reliquienschrein gehalten; im Anschluss daran gaben die Patres Lukas und Elias im Kapitelsaal den Primizsegen. Am Pfingstmontag hatte man auch letztmalig die Gelegenheit, die gelungene Marienausstellung im Kreuzgang zu besuchen.
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Am Donnerstag war es wieder soweit: Viele Schwestern trafen in Stiepel ein, um hier einen gemeinsamen Tag des Gebetes und der Geselligkeit zu erleben. Eröffnet wurde der Tag durch eine gemeinsame Eucharistiefeier. P. Christian, der heuer sein Silbernes Priesterjubiläum feiert, stand dem Gottesdienst vor. Mit ihm feierten der Ordensbeauftragte Gerd Heusch sowie der Konvent aus Stiepel/Heiligenkreuz.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier gaben die Patres Lukas, Elias und Pirmin, der ebenfalls zu Besuch bei uns ist, den Primizsegen.
Nach genau 17 Dienstjahren wurde heute unsere Wirtschafterin und Hausfrau Renate Kelterbaum verabschiedet. 1991 begann sie ihren Dienst bei uns im Kloster. Mit den Jahren wurde sie zur "Institution" und vielmehr zum guten Geist im Haus. Auf sie konnten sich die Mönche immer verlassen, wenn es um die Wäsche ging, um die Sauberkeit und Ordentlichkeit des Hauses; oder wenn es galt, Professfeiern oder andere Feste im Kloster konkret zu gestalten. Ihre Spezialität waren die kleinen, unauffälligen Dinge, die sie erledigte und die andere gerne mal übersehen; kurz: Frau Kelterbaum war und ist ein "Allround-Talent" in Sachen Hausführung.
"Harte Schale und weicher Kern": Frau Kelterbaum hat immer gerad´ heraus ihre Meinung gesagt und hatte für jeden Mönch ein offenes Ohr. "Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier..." heißt es in einem Lied von Trude Herr, und es stimmt: Frau Kelterbaum gehörte und gehört immer noch dazu. Wir freuen uns mit ihr über ihren wohlverdienten Ruhestand. Und doch hoffen wir, dass ihr "guter Geist" noch lange durch unsere Klostergänge schwebt und sowohl die Mönche als auch die Angestellten weiterhin "in - spiriert".
Danke, Frau Kelterbaum und viele freudenreiche Jahre im Ruhestand!
Ihr Mönche von Stiepel
Das bewegnede Lied von Trude Herr finden Sie hier ---> Klick!
Es ist ein schöner Brauch, dass ein neugeweihter Priester an den Orten, denen er sich verbunden fühlt, eine erste, feierliche, heilige Messe feiert. In aller Regel geschieht dies in der Heimatgemeinde des Neupriesters und natürlich im Kloster des Mitbruders.
So war die Freude am Himmelfahrtstag groß, als P. Elias seine Primiz mit seinem Konvent hier in Stiepel feierte. Die Primizpredigt hielt ihm sein damaliger Mitnovize P. Rupert Fetsch OCist. Im Anschluss an die heilige Messe spendete P. Elias den Einzelprimizsegen.
Am Donnerstag, 24. April, fand in Heiligenkreuz das absolute "Highlight" des Jahres statt: Die Priesterweihe der Patres Lukas, Elias, Irenäus, Pio, Pirmin und Simeon durch den Erzbischof von Wien Kardinal Christoph Schönborn.
Zum Weihegottesdienst hatten sich gut 1000 Gläubige versammelt, darunter gut 100 Priester, die den Weihekandidaten die Hände auflegten. Aus den Heimatpfarren von P. Pirmin und P. Lukas waren eigens Reisebusse mit Gemeindemitgliedern eingetroffen.
Es war ein herrliches Fest bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel!
Für weitere Infos bitte die Seite von Heiligenkreuz anklicken!
www.stift-heiligenkreuz.at
Am 6. April 2008, dem 3. Sonntag der Osterzeit, hielt der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, ein Pontifikalamt in der St. Marien- Wallfahrtskirche.
Die Kirche war gesteckt voll. Die Gläubigen lauschten aufmerksam der ergreifenden Predigt des Kardinals, der ein beredtes Plädoyer für ein aktives und gelebtes Christsein in der Welt von heute forderte. Er betonte dabei die gesegnte Herkunft und Zukunft der Christen. Anlass für den festlichen Gottesdienst war die Beisetzung der Heribertsreliquie im Chorraum der Klosterkirche im Rahmen der 1000 Jahr- Jubiläumsfeier der Dorfkirche in Stiepel.
Nach dem Gottesdienst suchte der Kardinal den Kontakt zu den Gläubigen, die ihn herzlich begrüßten. Im Anschluss daran konsekrierte der Kardinal in der Bernardikapelle die Kelche und Hostienschalen der beiden Ordinandi P. Lukas und P. Elias, die mit weiteren vier Mitbrüdern am 24. April zu Priestern geweiht werden. Der Aufenthalt des Kardinals in Stiepel klang bei einem guten Mittagessen im Kreis der Mitbrüder aus. Am späten Nachmittag fand dann in der Stiepeler Dorfkirche ein ökumenischer Vespergottesdienst statt.
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