Ein Tag im Gleichklang...

Klosterturm

Laut der Regel des heiligen Benedikt ist das Kloster eine "Schule für den Dienst des Herrn" (RB Prolog 45f).
Diese "Schule" soll den Mönch durch Unterweisung den Weg zu Gott lehren. "Öffnen wir unsere Augen dem göttlichen Licht, und hören wir mit aufgeschrecktem Ohr, wozu die Stimme Gottes täglich mahnt und aufruft:`Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!`" (RB Prolog 9f).
Der Tag im Kloster schwingt im Gleichklang von Gebet und Arbeit.
Diese Lebensweise entstammt der Regel des heiligen Benedikt, der in seiner Weisheit um den Wert der Abwechselung von Gebet und Arbeit ("ora et labora") wusste.
"Hört man das Zeichen zum Gottesdienst, lege man sofort alles aus der Hand und komme in größter Eile herbei, allerdings mit Ernst, um nicht Anlass zu Albernheiten zu geben. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden" (RB 43, 1-3).
Die Hauptaufgaben des Klosters bestehen in der Erfüllung eines Mönchslebens gemäß der Regel des heiligen Benedikt,
in der Sorge um die Wallfahrt zur Schmerzhaften Gottesmutter,
der Gemeindeseelsorge
und der Errichtung eines Geistlichen Zentrums als "Anlaufstelle" für Exerzitien und Bildung (Auditorium Kloster Stiepel).

Die weiteren Arbeitsaufgaben, die sich dem Kloster Stiepel stellen, sind vielfältiger Natur und reichen von Haus- und Gartenarbeiten bis hin zu Verwaltungsaufgaben.





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